Künftig können 14 Spielerinnen oder Spieler zu einer Mannschaft gehören

Ausschuss der Dritten Liga Nord tagte und beschloss zahlreiche Neuerungen / Die Änderung der Bundesspielordnung zur Anzahl der Spielerinnen und Spieler durch den DVV-Hauptausschuss für die Dritte Liga

Am 17. Juni 2018 tagte der Dritte-Liga-Ausschuss (DLA) Nord in Groß Rogahn und befasste sich mit der abgeschlossenen Saison 2017/2018 und beschloss zudem einige Neuerungen, die mit der neuen Saison 2018/2019 in Kraft treten.

Im Rückblick gab es hinsichtlich des Saisonverlaufs bei den Männern einen sehr ruhigen Verlauf. Die Halle von TKC Wriezen wurde inzwischen umgebaut, so dass in der Mitte eine freie Höhe von 6.40 Metern erreicht wird. Die Befristung der Genehmigung wurde somit aufgehoben. Die Frauenstaffel startete wegen des späten Rückzugs des VSV Grün-Weiß 78 Erkner statt mit zehn nur mit neun Mannschaften.

Im Schiedsrichterbreich wurde darüber informiert, dass auf der Sitzung des Bundesschiedsrichterausschusses (BSRA) die Altersgrenze für Bundesliga-Schiedsrichter auf 60 Jahre angehoben wurde.

Das Schiedsrichterkonto schloss zum Saisonende 2017/2018 mit einem Minus von zirka 1000 Euro ab. Dieses Minus wird auf Beschluss des DLA aus dem allgemeinen DLA-Konto getragen und wird den Mannschaften nicht im Nachhinein in Rechnung gestellt. Dies ist aber eine einmalige Aktion, die den Mannschaften beim Staffeltag entsprechend bekanntgegeben wurde.

Bei der Berechnung der Schiedsrichtereinsatzgelder ergibt sich auf Grundlage der abgelaufenen Saison für die neue Saison 2018/2019 ein durchschnittlicher Aufwand von 220 Euro je Mannschaft und Heimspiel (letzte Saison 210 Euro). In der Frauenstaffel zahlt jede Mannschaft für die Saison 2018/2019 somit 1980 Euro, in der Männerstaffel sind es 2200 Euro.

Der DLA hat beschlossen, dass für die neue Saison das Startgeld auf 175 Euro pro Mannschaft festgesetzt wird und eventuelle Steuerzahlungen auf das Startgeld aus dem allgemeinen Konto des DLA beglichen werden.

Dem DLA Nord lagen zwei Anträge vor: Dem Antrag auf Abschaffung der Durchführung von Staffeltagen wurde mehrheitlich zugestimmt. Dabei sind aber noch mehrere Fragen in den Ordnungen zu klären, die eventuell auch zu Ordnungsänderungen führen könnten. Dies ist durch die DL-Spielwarte sowie die Regionalspielwarte beim Bundesspielwart zu klären.

Der Antrag auf Supervision von Schiedsrichterbeobachtern wurde einstimmig angenommen. Dabei geht es um die weitere Schulung und Ausbildung der Schiedsrichterbeobachter. Für diese Ausbildung wird ein Betrag von 1000 Euro zur Verfügung gestellt.

Auf dem DVV-Hauptausschuss am 16./17. Juni wurde eine Änderung der Bundesspielordnung hinsichtlich der Zusammensetzung der Mannschaften für die Dritten Ligen beschlossen. Abweichend von Regel 4.1.1 der Internationalen Spielregeln kann sich eine Mannschaft aus bis zu 14 Spielern/Spielerinnen zusammensetzen. Falls mehr als 12 Spieler/Spielerinnen im Spielberichtsbogen eingetragen sind, müssen zwei Liberos benannt werden. Diese Regel gilt nun in allen drei Ligen über den Regionalligen.

Zu den Regionalligen wurde durch den DVV noch kein Beschluss gefasst. In der DVV-Regionalligaordnung RLO (wie bisher in der DLO) gibt es keine Festlegung zur Zusammensetzung. Da die Regionalligen eine Vorstufe zu der Dritten Liga sind, hat inzwischen der Regionalspielausschuss (RSA) Nordost die Einführung dieser Regelung ab sofort beschlossen.

Jürgen Holz, Regionalpressewart Nordost

 

 

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